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Lichtblitze aus einem fliegenden Spiegel

München, 23.04.2013

Beschleunigt man eine dichte Schicht von Elektronen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit, so werden sie zu einer spiegelnden Oberfläche, an der man Lichtstrahlung umwandeln kann. Das hat erstmals ein internationales Team aus Physikern vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) in Garching, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, der Queens University Belfast (QUB) und dem Rutherford Appleton Laboratorium in Oxford (Großbritannien) experimentell bewiesen. Die Physiker beschleunigten mit einem Laserpuls Elektronen aus einer Nanometer dünnen Folie fast bis auf Lichtgeschwindigkeit. Anschließend reflektierten sie an diesen Elektronen einen zweiten Lichtpuls. Damit haben die Forscher erstmals eine von Albert Einstein im Jahr 1905 aufgestellte Theorie experimentell realisiert, wonach ein sich sehr schnell bewegender Spiegel die auf ihn auftreffende elektromagnetische Strahlung zu kürzeren Wellenlängen verschiebt. Die Forscher berichten darüber im Fachmagazin „Nature Communications“, 23. April 2013.

Pressemitteilung der LMU