Fakultät für Physik
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Hänsch

Die Fakultät für Physik ist eng mit den Namen großer Physiker verbunden, die an der Ludwig-Maximilians-Universität gewirkt haben oder noch wirken. Im Jahr 1900 übernahm Wilhelm C. Röntgen den Lehrstuhl für Experimentalphysik und erhielt 1901 den ersten Nobelpreis für Physik. Röntgens Nachfolger war Wilhelm Wien (Nobelpreis 1911), dessen Name im "Wienschen Verschiebungsgesetz" fortlebt. Der spätere Münchner Professor Walter Gerlach war maßgeblich an der Entdeckung der Richtungsquantelung des Drehimpulses beteiligt (Stern-Gerlach-Experiment).

Ebenso hochkarätige Wissenschaftler hat auch die Theoretische Physik zu bieten: Ludwig Boltzmann, Professor in München Ende des 19. Jahrhunderts, hat als Vorkämpfer der Atomistik die wesentlichen Grundlagen für die statistische Thermodynamik geschaffen (Neuformulierung der Entropie, Boltzmann-Konstante, Stefan-Boltzmann´sches Gesetz). Auch sein Nachfolger, Arnold Sommerfeld, reiht sich in besonderem Maße in die Spitzenliga der Forschung und Lehre ein (Erweiterung des Bohr´schen Atommodells). Die "Sommerfeldschule" sollte die Physik der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts prägen. Max von Laue (Nobelpreis 1914) und Werner Heisenberg (Nobelpreis 1932) gehören zu seinen prominentesten Schülern, die sein Werk in München weiterführten.

Die Kette der Münchner Nobelpreisträger setzt 1986 der Honorar-Professor der LMU Gerd Binnig fort. Er bekam für sein Tunnelmikroskop den Nobelpreis, heute arbeitet er im IBM-Forschungslabor in Zürich. Der Laser- und Quantenoptik-Spezialist der LMU, Theodor Hänsch erhält 2005 den Nobelpreis für die Entwicklung der laserbasierten Präzisions-Spektroskopie. Er hat auch die Grundlagen für Laserkühlung mit erarbeitet, die 1997 zum Nobelpreis führten.