Fakultät für Physik
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Vorlesung: Streumethoden – Übersicht

  • Übersicht

Dozent

Termin:

Donnerstags, 10 - 12 Uhr 2 SWS (3 ECTS Punkte)

Überblick:

Streumethoden tragen wesentlich zum Verständnis der strukturellen und dynamischen Eigenschaften kondensierter Materie bei. Die Anwendungsbeispiele decken den gesamten Bereich der Materie ab - vom Protein bis zum exotischen Supraleiter. Grossforschungsanlagen wie die europäische Synchrotronstrahlungquelle (ESRF) und das Institut Laue-Langevin (ILL) in Grenoble spielen hierbei eine zentrale Rolle. Hier können die Forscher mit den besten Ideen ihre Experimente durchführen. Der FRM-2 in Garching ist auch eine solche Quelle, an der seit kurzem Streueperimente durchgeführt werden. Im Rahmen der Vorlesung werden zunächst die wichtigsten Grundlagen der Röntgen- und Neutronenstreuung diskutiert. Im Anschluss werden einige wichtige quasi-Standard-Methoden vorgestellt. Schließlich werden die wichtigsten instrumentellen Komponenten eines Streuexperiments besprochen und einige aktuelle Themen werden vertieft.

Skripte:

VL1: Einführung, differentieller Wirkungsquerschnitt
VL2: Thomson Streulänge, Nahfeld, Fraunhofer Beugung im Fernfeld
VL3: Dispersionskorrektur, Atomformfaktor für Röntgen, Rayleigh
VL4: Strukturfaktor, Gittersumme, Lauefunktion, Störung im Gitter
VL5: Truncation Rod Scattering, Anti-Bragg Position, reziprokes Gitter in 2D und 3D, Bsp. bcc-fcc
VL6: Ewaldkugel (Laue, Pulver), 6-Kreis Diffraktometer, Thermisch-diffuse Streuung, DW-Faktor
VL7: Monotone Lauestreuung, Binäre Legierungen, Lorentz-Faktor
VL8: Streuung an DNA, Oberflächeninduzierte Ordnung, Optik mit Röntgenstrahlung
VL9: Zusammenhang Streuquerschnitt, Atomformfaktor, Brechungsindex. Snells law.

Literatur:

zu VL 5: CTR (Robinson 1986)
zu VL 6: 6-Kreis (Vlieg 1987)