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T1: Theoretische Mechanik – News

Ergebnisse der Nachklausur

Liebe Studenten,

die Nachklausur ist nun korrigiert.
Die Ergebnisse finden Sie hier und eine Statistik über die einzelnen Aufgaben und die Klausurergebnisse gibt es hier.

Um die Datei herunterladen zu können, brauchen Sie Ihre Campus-Kennung. Zum Öffnen benötigen Sie das in der Vorlesung bekannt gegebene Passwort.

Wenn Sie einen Schein benötigen, füllen Sie bitte die entsprechende Vorlage mit Ihren persönlichen Daten aus und reichen das Formular im Sekretariat ein (Cordula Weber, Theresienstr. 37 (A) A408, Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 13.00 Uhr).

Wichtig: Wir bitten um Ihre Mithilfe. Überprüfen Sie, dass die in der Liste erscheinende Note ihrem Ergebnis aus der Klausureinsicht entspricht.

Im Durchschnitt fällt die Nachklausur signifikant besser aus als die Hauptklausur im August. Da wir sowohl die abgefragten Kompetenzen als auch die Schwierigkeit für vergleichbar halten, folgt für uns erfreulicherweise, dass Sie sich verbessert haben.
Nichtsdestotrotz ist es immer noch unbefriedigend, dass in etwa nur 30% der Studenten in der Lage sind, die Klausur ohne Bonus zu bestehen.

Unsere Funktion als Ihre Betreuer in T1 endet, und wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihr weiteres Studium. Wir möchten Ihnen jedoch noch einige, aus unserer Sicht essentielle Hinweise für Ihr weiteres Studium mitgeben:

1) Aufgabe 1 und 2 waren Ihnen schon bekannte Standardprobleme, deren Lösung Sie einfach nur wiedergeben mussten. Die von Ihnen erreichten Punkte in diesen Aufgaben sind weit gestreut und unserer Meinung nach eindeutig zu niedrig.
Das lässt unserer Meinung nach nur den Schluss zu, dass ein zu grosser Teil von Ihnen auch nach den Übungen nicht in der Lage war, Lösungstrategien und Methoden zu reproduzieren.
Typischerweise sind Ihnen alle anderen Klausuraufgaben unbekannt und damit anspruchsvoller. Sie verschenken hier also die einfachen Punkte der Klausur.
Daher in aller Klarheit nochmal: Das Ziel von Übungsaufgaben ist, dass Sie sich mit typischen Problemen und Ansätzen beschäftigen. Es handelt sich meistens um absolute Standardaufgaben, in denen Ihnen der Formalismus oder ein/zwei typische Tricks gezeigt werden.
Das Ziel ist nicht, dass Sie damit Bonuspunkte sammeln, um Ihre Note aufzubessern. Das Bonuspunktesystem dient lediglich als Anreiz, dass Sie sich mit den Aufgaben beschäftigen, um diese Dinge zu lernen.
Bitte fassen Sie die Übungen als Möglichkeit auf, sich mit wichtigen Ansätzen ausreichend vertraut zu machen, um sie auf alte und neue Probleme anwenden zu können! Dazu gehört insbesondere auch das Wissen darum, wann eine Methode angewendet werden kann und wann nicht.

Wir empfehlen Ihnen, sich für die bekannten Aufgaben (auch die Aufgaben, die nicht in der Klausur gestellt wurden!) nochmals die Ansätze vor Augen zu führen.
Das Ziel sollte sein, dass Sie diese Aufgaben sicher und mathematisch fehlerfrei lösen koennen.

2) Insgesamt sind uns viele mathematische Schwächen aufgefallen. Hier gilt uneingeschränkt Kommentar 1.
Auch wenn es schwierig und zeitintensiv ist, so müssen Sie dennoch so lange üben, bis Sie in der Lage sind, mathematische Standardprobleme (z.B. einfache DGL) fehlerfrei und effizient zu lösen.

3) Wenn man ein Problem angeht, so ist es häufig sehr hilfreich, Skizzen anzufertigen, insbesondere um Ihre eigenen Gedanken zu fokussieren.
Wir waren überrascht, wie wenige Studenten dies bei der letzten Aufgabe (Ansatzfindung) getan haben.
Hierbei ist wichtig, dass die Skizze alle wesentlichen Bestandteile enthält und sauber angefertigt ist (d.h. die Skizze muss gut erkennbar sein; fertigen Sie die Skizze von Beginn an hinreichend gross an, um nachträglich noch Linien und Namen einfügen zu können).
Am Ende sollten Sie sich fragen, ob noch überflüssige Elemente in der Skizze vorhanden sind oder essentielle Elemente fehlen.

4) Variieren Sie bekannte Problemstellungen und arbeiten Sie mit Lehrbüchern.
Anlass für diesen Kommentar ist die Variationsaufgabe (Problem der Dido): ein absolutes Standardproblem, das sich nicht nur im Bronstein findet, sondern sogar als "historisches" Beispiel verstanden werden kann (Dido war die Hauptfigur im Gründungsmythos Karthagos).
Daher sind wir etwas enttäuscht, dass ca. 50 Studenten keinen einzigen Punkt in dieser Aufgabe erreicht haben und die Aufgabe insgesamt am schlechtesten ausgefallen ist. Teilaufgaben (a) bis (e) konnten direkt ohne Tricks gelöst werden.
Lediglich die letzte Teilaufgabe beschäftigte sich mit Ansatzfindung und war daher anspruchsvoller.
Überprüfen Sie Ihre Lösung: Welcher Schritt war für Sie problematisch? Warum?
Ein Lehrbuch, das die Vorlesung komplementiert, kann oft eine neue, manchmal überraschende Perspektive auf ein verstanden geglaubtes Thema eröffnen.

5) Lesen Sie sorgsam die Aufgabenstellung.
Es ist wichtig, genau zu lesen und zu verstehen, was gegeben ist, bzw. verlangt wird.
Zum Beispiel stand am Anfang der Ansatzfindungs-Aufgabe der Satz: "Achten Sie darauf, alle von Ihnen eingeführten Grössen vollständig zu definieren."
Dennoch haben wir eine Vielzahl von Lösungen erhalten, in denen z.B. das Koordinatensystem nicht klar war (hier kann eine Skizze sehr nützlich sein), oder plötzlich, ohne weiteren Kommentar, Buchstaben wie "K" oder "L" auftauchten (Achtung: häufig wurde sowohl die Lagrange-Funktion, als auch eine Länge beide mit "L" bezeichnet).
Ein anderes Beispiel ist die Variationsaufgabe. Hier wurde in der Aufgabenstellung klar (wortwörtlich) zwischen Problemstellung und Ansatz unterschieden.
Der Ansatz umfasst dabei lediglich die Parametrisierung y(x). Dennoch haben wir viele Lösungen erhalten, bei denen nicht der Ansatz, sondern die Problemstellung verändert wurde.

6) Lernen Sie, präzise zu definieren.
In der Physik gibt es zu jedem Teilgebiet viele verschiedene Konventionen.
Beispielsweise nennen manche die Federkonstante "D", manche "K", oder gar "\alpha".
Betrachten Sie Ihren Aufschrieb: Welche Grösse könnte man anders nennen? Hierfür ist ein Literaturstudium nützlich; erfahrungsgemäss herrscht in Lehrbüchern wenig Einigkeit in Bezug auf Konventionen.
Jede Grösse sollte definiert sein. Grössen, für die verschiedene Konventionen (auch der genutzte Buchstabe ist eine Konvention) existieren, müssen definiert werden.

7) Hinterfragen Sie alle Ansätze und Problemstellungen.
Ist das System ein-, zwei-, oder drei-dimensional?
Welche Freiheitsgrade werden benötigt? Welche werden durch Zwangsbedingungen fixiert?
Häufig wurden mehr Freiheitsgrade als nötig eingeführt (z.B. zwei nicht unabhängige Winkel), aber eine Dimension vergessen.
Hilfreich sind auch oft die Fragen: Warum ist die Aufgabe auf diese Art gestellt?
Würde eine Umformulierung oder Weglassen von Teilaufgaben die Aufgabe für Sie drastisch erschweren? Warum?

Zu guter Letzt wollen wir noch betonen, dass wir in einigen Bereichen deutliche Fortschritte im Vergleich zur Hauptklausur beobachtet haben:
Diese Fortschritte betreffen sowohl den Bereich einfacher Probleme (z.B. Einheitenfindung), als auch den Bereich mittlerer Probleme (z.B. die Hamilton-Aufgabe), sowie Ansatzfindung.
Insbesondere der Fortschritt in der Ansatzfindung freut uns sehr.

Klausureinsicht für die Nachholklausur

Die Klausureinsicht für die Hauptklausur findet an den folgenden zwei Tagen statt

am 29.09.2017 in Raum A 348, Theresienstrasse 37, von 8:00 bis 10:00Uhr
am 04.10.2017 in Raum A 348, Theresienstrasse 37, von 16:00 bis 18:00Uhr.

Sie können an dem Termin kommen, der Ihnen am meisten zusagt.
Ohne Lichtbild- und Studentenausweis ist keine Klausureinsicht möglich!
Es wird keine weiteren Einsichtstermine geben!

Die Ergebnisse werden rechtzeitig vor der Einsicht hochgeladen.

Die Nachklausur findet am 22.09.2017 von 12:15 bis 15:15 Uhr stattt

Als Hilfsmittel dürfen Sie eine mathematische Formelsammlung (Buch: Bronstein, etc.) benutzen.

Je nach Nachname schreiben Sie im Raum

N120 (Großer Physikhörsaal): Nachname A-P;

M218: Nachname Q-Z.

Alle Räume befinden sich im Hauptgebäude.

Bitte schauen Sie kurz vor der Klausur, ob etwaige Änderungen bekannt gegeben worden sind. Bitte seien Sie spätestens 10 Minuten früher in den Ihnen zugewiesenen Räumen (d.h. 12.05 Uhr). Die Klausur dauert 3 Stunden.

Achtung: Wer mehr als 30 min zu spät erscheint, darf nicht mehr an der Klausur teilnehmen.

Achtung: Ohne amtlichen Lichtbildausweis und einem Studentenausweis des SoSe 2017 ist eine Teilnahme nicht möglich.

Wenn Sie einen Schein benötigen, füllen Sie bitte die Vorlage mit Ihren persönlichen Daten aus und geben das Formular entweder bei der Klausur dem Prüfer oder reichen das Formular im Sekretariat ein (Cordula Weber, Theresienstr. 37 (A) A408, Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 13.00 Uhr)

Informationen für die Nachklausur

Weitere Übung:
Aufgrund von zahlreichen Nachfragen, wie man sich als Student die Fähigkeit "Ansatzfindung" aneignen könnte, haben wir eine kurze Aufgabe konzipiert und online gestellt.
Wie Sie sehen, gleicht der Aufbau des Systems vielen Übungsaufgaben, allerdings haben wir darauf verzichtet, ein Koordinatensystem anzugeben und wir haben auch nicht alle notwendigen Größen benannt.
Es ist wichtig, dass Sie selbstständig alle wesentlichen und notwendigen Grössen identifizieren und sorgfältig definieren können.
Diese Fähigkeit erachten wir nach wie vor als essentiell.

Anmeldung:
Wer an der Nachklausur teilnehmen möchte und sich noch nicht angemeldet hat, mache das bitte bis zum 08.09.2017 im LSF.

Englische Klausuren:
Sollten Sie eine Nachklausur in englischer Sprache wünschen, geben Sie bitte N.Linden@physik.uni-muenchen.de bis zum 08.09.2017 Bescheid.

Nachklausuranmeldung

Die Anmeldung für die Nachklausur am 22.09.2017 ist nun freigeschaltet.

Die Anmeldung ist nicht verpflichtend, Sie können also auch unangemeldet an der Klausur teilnehmen.

Bitte melden Sie sich dennoch im LSF in der Veranstaltung "T1-Wiederholungsklausur" vom 11.08.2017 bis einschliesslich den 08.09.2017 für die Nachklausur an, damit wir die Anzahl der zu druckenden Klausuren einschätzen und die Raumeinteilung vornehmen können. Dies erleichtert den Ablauf enorm.

Die Anmeldung zur Nachklausur findet sich im LSF im Wintersemester 2017/18 . Sie können im LSF rechts oben das Semster wechseln.

Bei Problemen mit der Anmeldung zur Nachklausur wenden Sie sich bitte an Dennis.Schimmel@physik.uni-muenchen.de.

Ergebnisse der Hauptklausur

Liebe Studenten,

die Hauptklausur ist nun korrigiert.
Die Ergebnisse finden Sie hier und eine Statistik über die einzelnen Aufgaben und die Klausurergebnisse gibt es hier.

Um die Datei herunterladen zu können, brauchen Sie Ihre Campus-Kennung. Zum Öffnen benötigen Sie das in der Vorlesung bekannt gegebene Passwort.

Wenn Sie einen Schein benötigen, füllen Sie bitte die entsprechende Vorlage mit Ihren persönlichen Daten aus und reichen das Formular im Sekretariat ein (Cordula Weber, Theresienstr. 37 (A) A408, Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 13.00 Uhr).

Wichtig: Bitte überprüfen Sie nochmal, ob die in der Liste erscheinende Note dem entspricht, was Sie in der Klausureinsicht gesehen haben. 

Da wir, die Betreuer der Übungen, die Klausur für durchschnittlich schwer halten, sind wir von den Resultaten überrascht und enttäuscht.
An dieser Stelle würden wir gerne kurz erklären, was häufig schiefgelaufen ist.
Bitte nehmen Sie sich diese Kritik zu Herzen und hinterfragen Sie Ihre eigene Leistung kritisch (wir machen das Gleiche).
Um Sie hierbei zu unterstützen, haben wie die Klausur entgegen ursprünglicher Planungen hochgeladen (ohne Lösung). Beschäftigen Sie sich ausführlich mit den Aufgaben, bis Sie verstanden haben, was die Idee, das Konzept, der Lösungsansatz und die Lösungstrategie jedes einzelnen Problems sind!

Allgemeines:
Wir wollten in der Klausur Ihre Fähigkeit prüfen, Lösungsstrategien zu entwickeln, bzw. Lösungen jenseits von "Lagrange-Funktion aufstellen, Euler-Lagrange benutzen und dann irgendwie die Differentialgleichung lösen" zu finden. Natürlich im Rahmen dessen, was man in einer Klausur erwarten kann.
Insbesondere wollten wir eruieren, inwiefern Sie sich ein intuitives Verständnis für die Objekte, mit denen die klassische Mechanik arbeitet, angeeignet haben. Ihr Ergebnis in der Klausur misst sich daran!
Diese Kompetenzen sind in jedem Modul der Theoretischen Physik elementar und essentiell zum Bestehen weiterer Klausuren!!!
Leider sind diese Kompetenzen gemessen an den Ergebnissen in der Klausur bei fast allen Studenten ausbaufähig.
Um diese Fähigkeiten zu erlernen ist es nützlich, wenn Sie sich z.B. für die Übungsaufgaben oder andere Aufgaben (aus der Literatur) genau überlegen, welchen Ansatz man an welcher Stelle nutzt und welche Vor- und Nachteile dieser Ansatz bietet. Probieren Sie hierfür verschiedene Ansätze aus!
Ausserdem kann es hilfreich sein, sich zu überlegen, wie sich Ansätze und Rechenwege verändern, wenn Sie die Aufgabenstellung selber abändern.

Nur weil Sie (vielleicht) eine Lösung gefunden haben, heißt das nicht, dass nicht eine bessere/schnellere/elegantere Lösung existiert.
Es genügt nicht, die Lösung nachzuvollziehen, Sie müssen die Lösung selbst gefunden haben! Es geht nicht um das Lernen von Lösungen, sondern um das Lösen lernen.

Manchmal ist es nützlich, einen anderen Blickwinkel zu gewinnen:
Überlegen Sie sich doch einfach selbst Aufgaben.
Die Aufgaben müssen in kurzer Zeit für Ihre Kommilitonen rechenbar sein.
Welche Themen prüfen Sie ab?
Wie stellen Sie fest, ob Ihr Kommilitone das Thema verstanden hat oder nur eine auswendig gelernte Lösung aufschreibt?

In vielen Aufgaben der Klausur haben Symmetrie-Überlegungen eine zentrale Rolle gespielt.
Es ist grundsätzlich zu empfehlen, bei einer neuen Problemstellung zunächst über alle Symmetrien des Problems nachzudenken.
In aller Regel führen die Symmetrien zu einer deutlichen Vereinfachung des Problems.
Machen Sie sich bitte bei den Aufgaben, die Sie bisher behandelt haben, bewusst, welches die relevanten Symmetrien sind und zu welcher Vereinfachung sie führen.

Zu den einzelnen Aufgaben:

Aufgabe 1:
Diese Aufgabe war eine (einfachere!) Version einer Übungsaufgabe.
Leider ist diese Aufgabe *schlechter* ausgefallen als die entsprechende Übungsaufgabe.
Dies legt eine ungenügende Vorbereitung, bzw. ein ungenügendes Verständnis der Aufgabe Ihrerseits nahe.
Besonders frappierend war, dass ein grosser Anteil von Ihnen nicht in der Lage war, die Einheiten einer Konstanten richtig zu bestimmen.
Einheiten (und Skalierung) bieten nicht nur eine Möglichkeit, das eigene Resultat zu überprüfen, sie erlauben auch, von vornherein bestimmte Lösungen auszuschliessen oder Lösungsstrategien zu finden.
Einige von Ihnen haben leider auch das Konzept der ''Energieerhaltung'' (vergleiche die Energie zu unterschiedlichen Zeiten) mit Invarianz der Energie unter einer Transformation (die *unterschiedliche* Lösungen verknüpft) verwechselt.
Machen Sie sich auf unterschiedliche Arten klar, was eine Symmetrietransformation macht (z.B. mit Phasenraumtrajektorien).

Aufgabe 2:
Hierbei handelte es sich um die wahrscheinlich anspruchsvollste Aufgabe der Klausur.
Die Schwierigkeit lag hierbei darin, aus dem Text die Problemstellung in mathematische Ausdrücke zu überführen.
Hier konnte man durch das Identifizieren der richtigen Symmetrie (Rotationssymmetrie um eine bestimmte Achse) *ohne Rechnung* die Richtung der Hauptträgheitsachsen bestimmen.
Einige von Ihnen schienen Schwierigkeiten zu haben, die Koordinaten des Hauses im Hauptachsensystem (selbst wenn dieses Koordinatensystem korrekt bestimmt wurde) anzugeben.
Bitte überlegen Sie sich nochmals, wie man Koordinatensysteme wechselt.
Es wurde auch erstaunlich häufig der Trägheitstensor einer Vollkugel berechnet (obwohl ein Tischtennisball keine Vollkugel ist und dessen Masse nicht gegeben war).
Überlegen Sie bitte, warum Sie eine Unbekannte (die Einträge des Trägheitstensors) durch eine andere Unbekannte ausdrücken wollten (obwohl nichts über die Massenverteilung des Tischtennisballs bekannt war).
Werden Sie sich bitte auch der Bedeutung des Drehmoments klar.
Dieses wird in der Regel *nicht* aus der Winkelgeschwindigkeit bestimmt, sondern vielmehr durch die externe Kraft als Input für die Euler-Gleichungen genutzt.

Die typische Schwierigkeit beim starren Körper besteht *nicht* in der Berechnung des Trägheitstensors (auch wenn Sie das natürlich können müssen), sondern im Verständnis, wie die konkrete Situation in Formeln zu überführen ist (und wieder zurück).

Aufgabe 3:
Diese Aufgabe konnte rein durch das geschickte Ausnutzen von Erhaltungsgrössen (welche aus Symmetrien folgen) gelöst werden.
Wiederholen Sie, welche Erhaltungsgrössen es gibt und unter welchen Voraussetzungen diese erhalten sind.
Was ist die Interpretation der Erhaltungsgrössen?

Die Gleichung v = s/t (mit Geschwindigkeit v, Strecke s, und Zeit t) gilt ausserdem NICHT allgemein.
Bitte überlegen Sie sich, wann diese Gleichung gilt und was die korrekte Verallgemeinerung ist.

Aufgabe 4:
Der erste Teil dieser Aufgabe war eine (einfachere!) Übungsaufgabe.
Sie wurde um Standard-Fragen erweitert.
Diese Aufgabe entspricht unseren *minimalen* Erwartungen.
Bitte führen Sie sich nochmals die Bedeutung und Näherungen vor Augen, die mit kleinen Auslenkungen einhergehen.
Wann sind diese Näherungen gültig?

Aufgabe 5:
Durch geschickte Identifikation einer Symmetrie zwischen Wasser und Strand konnte man die Aufgabe auf die Hälfte des Aufwands reduzieren.
Diese Symmetrie sieht man natürlich auch in der Form des Weges.
Wenn das Geschwindigkeitsprofil eine stetige Kurve ist, so ist die Bahn in der Regel mindestens einfach differenzierbar, also insbesondere stetig (Rettungsschwimmer können sich im Allgemeinen nicht teleportieren).
Die Menge der "guten" Aufgaben zum Variationsprinzip ist extrem eingeschränkt.
Versuchen Sie, eine Aufgabe zu diesem Thema zu konzipieren.
Welche Geschwindigkeitsprofile können Sie rechnen?

Aufgabe 6:
Das Federpotential ist i.A. 1/2 k (l-l_0)^2, wobei k die Federkonstante, l die tatsächliche Federlänge, und l_0 die Ruhelänge sind.
Überlegen Sie sich sorgfältig, wie die Länge bestimmt wird und welchen Einfluss die Ruhelänge hat.
Welche Vermutung können Sie daraus ableiten, dass die Federkonstanten für die Teilaufgabe a) nicht angegeben sind?
Wie viele Eigenmoden gibt es für eine Masse (n Massen) in 2 Dimensionen (d Dimensionen)?
Wie kann Symmetrie die Orientierung der Eigenmoden festlegen?

Fragen wie die, die wir Ihnen hier nochmal gestellt haben, sind Fragen, die Sie sich eigentlich immer, bei jeglicher Art von Aufgabe, der Sie begegnen, stellen sollten. Nur dann bekommen Sie ein vollständiges Bild der Konzepte und typischen Herangehensweisen des Fachgebietes.

Final wollen wir Sie noch wissen lassen, dass wir gegen innere Widerstände die Bestehensgrenze auf 40% (inklusive Bonus) herabgesetzt haben.
Das bedeutet, dass Sie durch Lösen der Übungsaufgaben (Bonuspunkte) und Wiedergeben derselben (in der Klausur) bestehen konnten. Hier sind noch nichtmal einzelne einfach zu erhaltende Punkte in anderen Teilaufgaben eingerechnet.

Die Nachklausur, deren Anmeldung inzwischen freigeschaltet ist, wird nicht einfacher.
Bitte bereiten Sie sich sorgsam auf diese vor und hinterfragen Sie den Sinn der Ansätze in den Übungsaufgaben.
Solange Sie nicht verstanden haben, wann man aus welchem Grund welchen Ansatz wählt, sind Sie ungenügend vorbereitet!

Klausureinsicht für die Hauptklausur

Die Klausureinsicht für die Hauptklausur findet an den folgenden zwei Tagen statt

am 16.08.2017 in Raum A 449, Theresienstrasse 37, von 8:00 bis 10:00Uhr 
am 23.08.2017 in Raum A 449, Theresienstrasse 37, von 8:00 bis 10:00Uhr.

Sie können an dem Termin kommen, der Ihnen am meisten zusagt.
Ohne Lichtbild- und Studentenausweis ist keine Klausureinsicht möglich!
Es wird keine weiteren Einsichtstermine geben!

Die Ergebnisse werden rechtzeitig vor der Einsicht hochgeladen.

Die Hauptklausur findet am 08.08.2017 von 10:15 bis 13:15 Uhr statt.

Als Hilfsmittel dürfen Sie eine mathematische Formelsammlung (Buch: Bronstein, etc.) benutzen.

Je nach Nachname schreiben Sie im Raum

B101: Nachname A-G;

N120 (Großer Physikhörsaal): Nachname H-P;

B201: Nachname Q-Z.

Alle Räume befinden sich im Hauptgebäude.

Bitte schauen Sie kurz vor der Klausur, ob etwaige Änderungen bekannt gegeben worden sind. Bitte seien Sie spätestens 10 Minuten früher in den Ihnen zugewiesenen Räumen (d.h. 10.05 Uhr). Die Klausur dauert 3 Stunden.

Achtung: Wer mehr als 30 min zu spät erscheint, darf nicht mehr an der Klausur teilnehmen.

Achtung: Ohne amtlichen Lichtbildausweis und einem Studentenausweis des SoSe 2017 ist eine Teilnahme nicht möglich.

Wenn Sie einen Schein benötigen, füllen Sie bitte die Vorlage mit Ihren persönlichen Daten aus und geben das Formular entweder bei der Klausur dem Prüfer oder reichen das Formular im Sekretariat ein (Cordula Weber, Theresienstr. 37 (A) A408, Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 13.00 Uhr)

Bonuspunkte

Die Bonuspunkte für die Haupt- und Nachholklausur, die Sie sich durch das Bearbeiten der Übungszettel erarbeitet haben, können Sie in der folgenden Tabelle einsehen

Bonuspunkte.

Bei Fragen und Anmerkungen melden Sie sich bitte bei Ihrem Tutor.

Nicht abgeholte Zettel

Nicht in den Tutorien abgeholte Übungszettel werden bis zum 31.08. in einer Schublade im 4. Stock des A Turms in der Theresienstrasse 37 hinterlegt und danach vernichtet.

Wer sein Uebungsblatt nicht in den Tutorien abgeholt hat und es nicht in der Schublade findet, frage bitte zunächst bei seinem Tutor nach.

Klausuranmeldung

Die Anmeldung für die Hauptklausur am 08.08.2017 ist nun freigeschaltet.

Die Anmeldung ist nicht verpflichtend, Sie können also auch unangemeldet an der Klausur teilnehmen.

Bitte melden Sie sich dennoch im LSF in der Veranstaltung "T1-Klausur" vom 13.07.2017 bis einschliesslich den 27.07.2017 für die Hauptklausur an, damit wir die Anzahl der zu druckenden Klausuren einschätzen und die Raumeinteilung vornehmen können. Dies erleichtert den Ablauf enorm.

Aktualisierung: Das LSF wurde auf das Wintersemester 2017/18 umgestellt. Im Zuge dessen wurde die Anmeldung zur Hauptklausur in das Wintersemester 2017/18 verschoben. Sie können im LSF rechts oben das Semster wechseln.

Bei Problemen mit der Klausuranmeldung wenden Sie sich bitte an Dennis.Schimmel@physik.uni-muenchen.de.

Sprechstunde verlegt

Die Sprechstunde von Andreas Swoboda wurde auf Donnerstag 14-16 Uhr verlegt.

Übungsblatt ersetzt

Das Übungsblatt 09 wurde durch eine aktuelle Version ersetzt.

Übungsblatt ersetzt

Das Übungsblatt 11 wurde durch eine aktuelle Version ersetzt, in der Aufgabe 3d) komplett sichtbar ist.

Klausurtermine

Hauptklausur: Dienstag 08.08.2017 von 10:00 bis 13:00 Uhr.

Wiederholungsklausur: Freitag 22.09.2017 von 12:00 bis 15:00 Uhr

Die Räume und die Zuteilung nach Nachnamen wird zeitnah bekannt gegeben.

Die Einsicht findet jweils eine Woche später statt. Der genaue Termin wird ebenfalls zeitnah bekannt gegeben. 

Übungsblatt ersetzt

Das Übungsblatt 05 wurde durch die aktuelle Version von diesem Semester ersetzt.

Zusätzliche Zentralübung

Aufgrund mehrerer Nachfragen wird die erste Zentralübung schon am 03.05.17 stattfinden. Dort wird das Blatt 01 besprochen.

Verteilung der Übungsgruppen abgeschlossen

Die Verteilung der Übungsgruppen ist abgeschlossen. Sie sollten im LSF sehen können, welches Tutorium Ihnen zugeteilt worden ist.

Sollten Sie ihr Tutorium trotzdem noch wechseln wollen, brauchen Sie jemanden der mit Ihnen das Tutorium tauscht. Sollten Sie Änderungswunsche haben oder sollten Sie vergessen haben sich anzumelden, schreiben Sie an: Nils-Oliver Linden  

Generell gilt, dass die Zuteilung der Tutorien nur für die Abgabe Ihrer Zettel wichtig ist. Sie können prinzipiell jedes Tutorium besuchen, müssen die Zettel aber in dem Postfach des Ihnen zugeteilten Tutoriums abgeben. Die korrigierten Zettel können dann in dem Ihnen zugeteilten Tutorium von Ihnen oder einem Ihrer Kommilitonen abgeholt werden.

Anmeldung für die Übungsgruppen

Bitte tragen Sie sich im LSF vom 24.04 bis einschliesslich den 27.4 in die Übungsgruppen ein, damit wir Sie optimal verteilen können.

Es können nur Belegungen für Gruppen berücksichtigt werden, für die Sie sich auch angemeldet haben, d.h. es gilt: Je mehr Prioritäten vergeben werden, desto wahrscheinlicher ist es, einen Platz zu bekommen. Bei der Verteilung der Studierenden werden höhere Fachsemester bevorzugt behandelt. 

 Die Verteilung wird am 28.04.17 für Sie im LSF sichtbar sein.

Verantwortlich für den Inhalt: Nils-Oliver Linden