Fakultät für Physik
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Physik (Master)

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Der Studiengang im Überblick

Studiengang: Physik (Master) Regelstudienzeit: 4 Fachsemester
Abschluss: Master  Studienvoraussetzung: Bachelorabschluss
Studienbeginn: Zum Sommer- oder Wintersemester Eignungsprüfung: ja
Studiensprache(n): Englisch Studienumfang: Ein-Fach-Masterstudiengang mit 120 ECTS.

Das viersemestrige Studium mit dem Abschluss "Master of Science" kann sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester aufgenommen werden und teilt sich in zwei Abschnitte. Im ersten und zweiten Semester des Master-Studiums werden Veranstaltungen der fortgeschrittenen Physik und in den Forschungsgebieten der Fakultät besucht. Im dritten und vierten Semester wird die einjährige Abschlussarbeit angefertigt.

Studienziele

Auf der Basis vertieften Grundlagenwissens konzentrieren sich die Studienziele auf die Vermittlung eines Fachwissens, das sich an den aktuellen Forschungsfragen orientiert. Forschungsmethoden, strategische Planung der Vorgehensweise, kritische Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse, eigenständig verantwortliches Handeln sowie berufsrelevante Schlüsselqualifikationen sind von zentraler Bedeutung. Die Fähigkeit, physikalisch methodisch in Theorie und Praxis vorzugehen, wird während des Studiums in den Lehrveranstaltungen ausgebildet. Aufbauend auf die ersten beiden Semester des Master-Studiums wird diese Fähigkeit insbesondere in der einjährigen Forschungsphase im dritten und vierten Fachsemester intensiviert.

Detailinformationen zum Studiengang

Zulassungsvoraussetzungen

Unter Bewerbung für den Master finden Sie die Beschreibung des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens.

Studienverlauf

Der Masterstudiengang Physik kann im Winter- und im Sommersemester begonnen werden. Insgesamt werden im Masterstudiengang 120 ECTS-Punkte erworben. Diese verteilen sich wie folgt:

1. Semester2. Semester3. Semester4. Semester
Experimentalphysik
(Pflichtveranstaltungen)
EM1
Advanced Solid State Physics
9 ECTS / benotet / nur im WiSe
oder EM2
Advanced Particle Physics
9 ECTS / benotet / nur im SoSe
Theoretische Physik
(Pflichtveranstaltungen)
TM2
Advanced Quantum Mechanics
9 ECTS / benotet / nur im WiSe
oder TM1
Advanced Statistical Physics
9 ECTS / benotet / nur im SoSe
Spezialisierung Physikalisches Seminar
3 ECTS / benotet
P8
Praktische Phase I
15 ECTS / unbenotet
Masterarbeit
30 ECTS / benotet
Wahlpflichtveranstaltungen (*)
36 ECTS / benotet
P9
Praktische Phase II
15 ECTS / benotet
Übergreifend SQ
Schlüsselqualifikationen
3 ECTS / unbenotet

(*) Hinweise zum Studienplan

Der Wahlpflichtbereich umfasst 36 ECTS-Punkte aus dem Bereich der Forschungsgebiete der Fakultät. Bitte beachten Sie

  • der Anteil an Praktika darf 12 ECTS nicht übersteigen und
  • ein Seminar ist verpflichtend. Weitere Seminare können bis zu einem Gesamtumfang von 12 ECTS-Punkten im Wahlpflichtbereich berücksichtigt werden.

Details zu den Inhalten der Veranstaltungen sind im Modulhandbuch des Studiengangs Master Physik festgehalten.

Pflichtveranstaltungen

Als Fortgeschrittene Experimentalphysik-Vorlesung ist eine der beiden im Vorlesungsverzeichnis genannten Vorlesungen einzubringen:

  • Fortgeschrittene Teilchenphysik (Advanced Particle Physics),
  • Fortgeschrittene Festkörperphysik (Advanced Solid State Physics).

Als Fortgeschrittene Theoretische Physik-Vorlesung ist eine der beiden im Vorlesungsverzeichnis genannten Vorlesungen einzubringen:

  • Statistische Mechanik II (Advanced Statistical Physics),
  • Quantenmechanik II (Advanced Quantum Mechanics).

Weiterhin verpflichtend ist die erfolgreiche Teilnahme an mindestens einem Seminar, sowie das Modul Schlüsselqualifikation.

Diejenigen Vorlesungen, die nicht als Pflichtmodule eingebracht werden, können auf Wunsch in den Bereich der Wahlpflichtveranstaltungen eingebracht werden.

Wahlpflichtbereich

Der Wahlpflichtbereich umfasst 36 ECTS-Punkte aus dem Bereich der Forschungsgebiete der Fakultät. Bitte beachten Sie

  • der Anteil an Praktika darf 12 ECTS nicht übersteigen und
  • ein Seminar ist verpflichtend. Weitere Seminare können bis zu einem Gesamtumfang von 12 ECTS-Punkten im Wahlpflichtbereich berücksichtigt werden.

Die Forschungsgebiete sind:

  • Astronomie und Astrophysik, Kosmologie,
  • Molekulare Biophysik, Statistische Physik,
  • Festkörperphysik, Nanophysik,
  • Hochenergiephysik und Mittelenergiephysik, Mathematische Physik,
  • Laserphysik und Quantenoptik,
  • Meteorologie, Physik der Atmosphäre.
  • Medizinische Physik

Die konkreten Titel der Vorlesungen werden im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.

Auswahl an Schwerpunktgebieten

Im Rahmen der Wahlpflichtveranstaltungen ist eine Schwerpunktsetzung möglich z.B. in Bio-, Medizin- und Astrophysik sowie in Physik der Atmosphäre.

Biophysik


Medizinphysik


Astrophysik


Physik der Atmosphäre


Masterprüfung und akademischer Grad

Dieser Masterstudiengang bestätigt erfolgreichen Absolventen/Absolventinnen den berufsqualifizierenden Abschluss der wissenschaftlichen Ausbildung.

Darüber hinaus bildet der Abschluss eine Voraussetzung für die Aufnahme eines Promotionsstudiums im Fachbereich Physik. Die erfolgreichen Absolventen dieses Masterstudiengangs erhalten von der Fakultät für Physik den akademischen Grad „Master of Science“ (abgekürzt: M.Sc.).

Berufsqualifikation

Die Absolventinnen und Absolventen des Master-of-Science-Studienganges in Physik verfügen über ein am internationalen Spitzenniveau orientiertes Wissen auf den Gebieten der modernen Physik. Die breit gefasste Ausbildung erlaubt es, dass sie das erworbene Wissen in ihrer anschließenden beruflichen Tätigkeit auch auf andere Bereiche sowie Forschungsthemen anwenden können. Hinsichtlich der beruflichen Perspektiven befähigt somit der Masterabschluss in Physik zu einer eigenverantwortlichen Tätigkeit als Physikerin oder Physiker in Forschung und Lehre, produzierender Industrie und dienstleistender Wirtschaft. Die Tätigkeitsfelder liegen dabei schwerpunktmäßig in der physikalischen Grundlagenforschung, der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung in naturwissenschaftlichen, technischen, informationsverarbeitenden und medizinischen Bereichen, sowie in modernen Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen.

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