Fakultät für Physik
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Physik-Probestudium

Die Praktika des Probestudiums sind aus den Grundpraktika des Physikstudiums entnommen, werden also in ähnlicher Weise im Physikstudium durchgeführt.
Bei der Anmeldung können Sie zwei Versuche auswählen. Mögliche Kombinationen sind bei den Versuchen angegeben.
Einen der Praktikumsversuche können Sie bei Aufnahme eines Physikstudiums an der LMU anrechnen lassen.

Flüssigkeitsmechanik (FLU)FLU_3

Die Lehre des Fließ- und Verformungsverhaltens von Materie nennt man Rheologie. Im Versuch zur

Flüssigkeitsmechanik werden Sie den mikroskopischen Aufbau von Flüssigkeiten betrachten und das rheologische Verhalten verschiedener Flüssigkeiten untersuchen.

Versuche: Bestimmung der Viskosität von Öl mit dem Kugelfallviskosimeter, Bestimmung der Viskosität von Wasser mit dem Kapillarviskosimeter, Abreißmethode zur Bestimmung der Oberflächenspannung

Kann kombiniert werden mit EKG, OPT oder KAL.

Elektromagnetische Signale (SIG)SIG_8_1

Oft ist ein Signal eine komplexe Überlagerung von Einzelsignalen. Um Rückschlüsse auf deren Zusammensetzung zu ziehen, verwendet man die Fouriertransformation. Mit dieser Methode kann man z.B. die Obertöne eines Klangs unterscheiden.

Versuche: Sichtbarmachen von Musik, Vermessung eines Obertonspektrums, das menschliche Hörvermögen, Rechteckspannung, Auf- und Entladekurve eines Kondensators, Modell für eine myelinisierte Membran.

Kann kombiniert werden mit EKG, OPT oder KAL.

Grundlagen zellulärer Erregbarkeit (ZEL)

ZEL_6_1

In diesem Versuch experimentieren Sie mit Spannung, Strom und elektrischen Widerständen. Neben einem ohmschen Widerstand werden Sie die Leitfähigkeit spannungsabhängiger Ionenkanäle untersuchen und ein Modell für eine Nervenzelle aufbauen, um die Abnahme der Depolarisation entlang der Membran bei elektronischer Erregungsausbreitung vermessen.

Versuche: Elektrischer Widerstand von metallischen Leitern, Ohmscher Widerstand, Spannungsabhängigkeit von Ionenkanälen, Elektronische Erregungsausbreitung in einer dünnen, dicken und myelinisierten Nervenzelle.

Kann kombiniert werden mit EKG, OPT oder KAL.

Kalorimetrie (KAL)KAL_3

Mit Hilfe von Flüssigkeitskalorimetern können Energiemengen aller Art nach Umwandlung in Wärme ermittelt werden. So können z.B. die Reaktionswärmen chemischer Prozesse bestimmt werden, um zu entscheiden, ob eine Reaktion endotherm oder exotherm abläuft und wie groß die dabei umgesetzte Wärmemenge ist.

Versuche: Spezifikation des Flüssigkeitskalorimeters, Bestimmung der spezifischen Wärmekapazität von Wasser und zwei Metallen, Bestimmung der spezifischen Schmelzwärme von Eis.

Kann kombiniert werden mit FLU, ZEL oder SIG.

Optische Phänomene (OPT)

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Einen wichtigen Bereich in der instrumentellen Analytik stellen die optischen und spektroskopischen Analysemethoden dar. Bei beiden strahlt man Licht in eine zu untersuchende Substanz ein. Die resultierende Wirkung erlaubt dann Rückschlüsse auf die in der Substanz enthaltenen Bestandteile.

Versuche: Überprüfung des Snelliusschen Brechungsgesetzes an der Grenzfläche Luft/Glas (bzw. Flüssigkeit/ Glas), Bestimmung des Brewsterwinkels für Luft/Glas (bzw. Flüssigkeit/ Glas), Ermittlung des Grenzwinkels der Totalreflexion bei Glas/Luft (bzw. Flüssigkeit/ Glas), Wellenlängenbestimmung durch Beugung.

Kann kombiniert werden mit FLU, ZEL oder SIG.

Grundlagen der Elektrokardiographie (EKG)ZEL_1 _1

Aus der Messungen elektrischer Potentiale, die durch die Herzerregung verursacht werden, kann man durch Elektrokardiographie die Stärke, sowie den zeitlichen Verlauf der Erregungsausbreitung herauslesen. Insbesondere lassen sich anhand veränderter EKG-Signale Rückschlüsse auf anatomische oder physiologische Veränderungen des Herzens machen.

Versuche: Der menschliche Arm als Spannungsteiler, Potentialverlauf am eindimensionalen Modell, Feld eines Dipols, Aufnahme eines idealisierten EKG-Signals, Physiologische Anwendung: Lage des Herzens.


Kann kombiniert werden mit FLU, ZEL oder SIG.

 

 

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