Fakultät für Physik
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Zufall und Quantenphysik – oder: Was würde Einstein zu neuen experimentellen Resultaten sagen?

Prof. Dr. Harald Weinfurter (LMU München)

Datum:  12.05.2016 um 19:15 Uhr

Ort: Hörsaal H 030, Fakultät für Physik der LMU, Schellingstr. 4, München

Der Zufall ist überall. Das Ergebnis beim Würfelspiel, beim Roulette und wohl auch noch immer das Wetter können wir nicht vorhersagen. Trotzdem, wenn wir nur die genaue Stellung des Würfels, den Schwung der Kugel oder die Art der Wolke - und alle anderen Parameter - bestimmen könnten, sollte dies entspre- chend der klassischen Physik möglich sein. In der Quantenphysik scheint der Zufall elementarer Bestandteil zu sein. Einstein war immer ein Gegner dieses Ansatzes. Er schlug vor, die Quantenmechanik derart zu erweitern, dass auch die Ergebnisse von Einzelereignissen vorhersagbar werden.

Die Ergebnisse unserer Experimente zur Bellschen Ungleichung mit verschränkten Atomen widerlegen derartige, von Einstein angeregte Konzepte. Der Vortrag beschreibt, wie diese Experi- mente durchgeführt wurden und deren Anwendungen in der Quanteninformation. Aber welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Müssen wir nun den Zufall als inhärente Eigenschaft akzeptieren – oder Einflüsse, die sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten?


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