Fakultät für Physik
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„Stretching the boundaries of physics, one molecule at a time“: Für die hochkarätigen Referenten aus Deutschland, den USA, der Schweiz, China, Kanada und Israel war der Titel des Festsymposiums ein willkommener Anlass, um ihre aktuellen Forschungsarbeiten vorzustellen. Das Themenspektrum war breit gefächert und reichte von Einzelmolekül-Biophysik über Mechanobiologie bis hin zu translationaler Medizin.

Viele Redner betonten, wie wichtig die Beiträge der Arbeitsgruppe um Professor Hermann Gaub – und damit der Münchener Biophysik – für die Entwicklung ihres jeweiligen Forschungsgebietes waren bzw. immer noch sind. Darüber hinaus skizzierten sie den katalytischen Effekt des Centers for NanoScience. Das CeNS prägt die Münchner Biophysik seit langem nicht nur als Keimzelle einer ganzen Reihe erfolgreicher Startups, sondern auch als Ausgangspunkt für zahlreiche Exzellenzcluster.

„Es war faszinierend, von Pionieren der Biophysik – zum Beispiel Professor Erich Sackmann, dem Doktorvater von Hermann Gaub – zu hören, wie die Biophysik als exotische Nische in der Physik begann, mit zwei Studenten in seiner ersten Vorlesung“, sagte Professor Jan Lipfert, einer der Co-Organisatoren des Symposiums. „Aus dieser Nische ist ein Schwerpunkt der Physik in München geworden, der viele Studenten begeistert und international hohes Ansehen genießt“.

In Kürze können die Vorträge des Symposiums über LMUcast oder Apple Podcast abgerufen werden.

Zur Person: Hermann Gaub ist ein Mitbegründer der Einzelmolekül-Biophysik. So etablierte er durch eine Reihe wegweisender Arbeiten die Manipulation und Kraftspektroskopie von einzelnen Biomolekülen mit Hilfe eigens entwickelter Kraftmikroskope.