Fakultät für Physik
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Praktikum: Elektronik mit Steckbrett und Lötkolben – Übersicht

In der Experimentalphysik spielt die lnstrumententwicklung eine große Rolle. Auch wenn in einem Aufbau oft kommerzielle Module oder Komponenten zum Einsatz kommen, erfordert die logische Verschaltung durch Triggersignale und das schnelle Steuern und Regeln Grundkenntnisse in der elektronischen Signalverarbeitung. In vielen Fällen ist es auch zweckmäßig, kleine Schaltkreise (z.B. Filter) oder programmierbare Mikroprozessoren (z.B. Arduino) zu verwenden, um träge Softwarelosungen zu vermeiden. Weiterhin gibt es eine Reihe von wichtigen Messmethoden, insbesondere Lock in-Techniken, die weit verbreitet sind für die Auslese schwacher Signale in Gegenwart von Rauschen, die in den bisherigen Praktika aber leider nicht abgedeckt sind.

Im Kurs wird der Aufbau kleiner Schaltungen praktisch erprobt. Vom einfachen Aufbau auf einem Steckbrett entwickeln wir uns zur gelöteten Platine bis hin zum Layout für geätzte Platinen. Zur Untersuchung der Schaltungen und zum Finden von Fehlern werden modernste Oszillographen und Funktionsgeneratoren verwendet.

Ziel ist es, am Ende eigene kleine Module aufzubauen, die für spätere Praktikumsgruppen oder Forschungslabore funktionsfähig zur Verfügung stehen.

Verantwortlich für den Inhalt: Eberhard Riedle